Die Dinge beim Namen nennen (Leinen)

Essays
ISBN/EAN: 9783455005301
Sprache: Deutsch
Umfang: 315 S.
Format (T/L/B): 3 x 19.2 x 13 cm
Einband: Leinen
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Die USA stecken in der Krise: Spätestens seit dem Wahlerfolg Donald Trumps erhalten wir tagtäglich Beispiele dafür, wie gespalten das Land ist und welch tiefe Gräben Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Gentrifizierung, Klassen- und eine verfehlte Umweltpolitik in die Gesellschaft schlagen. Ob die Anfeindungen Hillary Clintons im Wahlkampf, tödliche Polizeieinsätze, unterdrückte Wählerstimmen, das unsolidarische Ideal des Selfmademans oder die Leugnung des Klimawandels - in aller Deutlichkeit benennt Rebecca Solnit himmelschreiende Missstände des heutigen Amerika. Zugleich erteilt sie der Resignation eine klare Absage und ruft zum Glauben an die eigene Macht und zum Handeln auf, denn: "Hoffnung ist der Glaube daran, dass das, was wir tun, möglicherweise von Belang ist. Das Wissen, dass die Zukunft jetzt noch nicht geschrieben ist."
Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Seit den 1980er Jahren beschäftigt sie sich vor allem mit Menschenrechtsfragen und Problemen des Umweltschutzes. Sie studierte Journalismus in San Francisco und Berkeley, ist Herausgeberin des Magazins Harper's und schreibt regelmäßig Kolumnen für den Guardian. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Rebecca Solnit lebt in San Francisco.